Um 18:00 vernetzten sich die Jugendlichen via Internet und Satellit mit dem internationalen „run4unity“ Stützpunkt in Rom und vielen anderen Läufen, die in den verschiedenen Zeitzonen stattfanden.
Wie auch bei den anderen „run4unity’s“, stellten Jugendliche die Initiatorin des „run4unity’s“, Chiara Lubich, vor und verlasen die Botschaft des „run4unity’s“. Diese trägt 6 mathematische Symbole als Kennzeichen und wurde am Ende der Veranstaltungen an alle über 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer weltweit verteilt, so auch an die Läuferinnen und Läufer in Hinterbrühl:
+Wir haben eine Berechnung angestellt: Wir wollen uns mit all denen zusammenschließen, die unser Ideal der geeinten Welt teilen. Unsere Basis: eine beständige gegenseitige Liebe. In unseren Städten, Dörfern, Schulen,…können wir beginnen.
÷ Teilen wir mit den anderen nicht nur das, was wir haben, sondern auch das, was wir sind. Jeder von uns weine mit dem, der weint, freue sich mit dem, der sich freut, ohne jemals aufzugeben.
- Was können wir für Arme, Einsame oder Flüchtlinge tun? Gehen wir täglich auf sie zu! Bringen wir denen zu essen, die Hunger haben, oder Kleider, wem sie fehlen. Wenn Menschen einsam sind, freuen sie sich über Gesellschaft. Gehen wir zu ihnen, bringen wir ihnen nicht nur etwas, schenken wir ihnen Zeit, einen Gruß, ein wenig Aufmerksamkeit, unser Ohr. Zeigen wir ihnen unsere Zuneigung, durch unser Lächeln, lassen wir niemanden allein.
x Multiplizieren wir unsere Liebe, indem wir unseren Blick auf alle ausweiten. Jeder Mensch, dem wir begegnen, ob er arm oder reich ist, sich gut präsentieren kann oder auch nicht, meiner Religion angehört oder einer anderen, ist mein Nächster, den ich lieben kann. Entdecken wir den Reichtum, den jeder in sich trägt und treten wir mit allen in Dialog, indem wir das suchen, was uns eint.
Dann werden andere diesem Beispiel folgen!
% Es wird nicht immer einfach sein, denn jeder Einsatz kostet. Wenn sich jemand lustig macht, versuchen wir ihn zu verstehen und zu entschuldigen. Tun wir unseren Teil, ohne unsere Träume bei Enttäuschungen aufzugeben. Vertrauen wir darauf, dass es genügt, 1% zu tun.
Gott wird die restlichen 99% übernehmen.
= Unser
Ziel ist eine
geeinte Welt, eine Welt, in der die Menschen einander wie Geschwister begegnen. Wir brauchen auch dich, deinen Pinselstrich voller Farben, um diesem Ziel näher zu kommen. Geben wir jeden Tag das Beste um nie bedauern zu müssen, zu wenig geliebt zu haben.