... und der Frage nachgehen, woher der Konflikt kommt und wie er gelöst werden kann. Peaceworker werden und der Frage nachgehen woher der Konflikt kommt und wie er gelöst werden kann welche Friedensstrategien sich bewährt haben, bei Mahatma Gandhi, Martin L. King, Cory Aquino oder anderen woher das globale Ungleichgewicht kommt und welche Alternativen es geben kann wie die Petition für eine olympische Waffenruhe eine kritische Masse erreichen kann wer mit dir auf der Seite des Friedens steht Das Diplom wird an junge Erwachsene nach - einer Friedensinitiative
- einer Exkursion/Pratikum (aus einer größeren Auswahl)
- zwei Dialogwochenenden mit Resümee
in einem offiziellen Rahmen verliehen. Die Friedensinitiative kann in einer Situation aus dem persönlichen Umfeld (Familie, Nachbarschaft Arbeitswelt) gestartet werden, oder aber auf gesellschaftlicher Ebene: z.B. Flüchtling(en) helfen, Friedenserziehung von Kindern, Mitarbeit in verschiedenen Projekten, z.B. im Rahmen von Sports4Peace. Entscheidend ist nicht der Erfolg, sondern der konkrete Versuch, dem Frieden zu einer Chance zu verhelfen. Abschließend gibt es die Möglichkeit, die Friedensinitiative vorzustellen. Jedem peaceworker steht bei seiner Friedensinitiative ein Coach zur Seite. Junge Erwachsene werden zu Peaceworkern Bericht über das 1. Peaceworker Dialogwochenende Täglich erreichen uns neue schreckliche Meldungen über Terrorismus, Hungersnöte und Krieg. Was tut, wer dem Mauerbau, den Selbstmordattentaten und Militärinterventionen nicht das letzte Wort lassen möchte? Wie können wir der Gewalt auf der ganzen Welt und im Alltag eines jeden Einzelnen mit einem Lebensstil der Geschwisterlichkeit begegnen? 30 junge Erwachsene aus ganz Österreich haben sich am 6. März im Mariapolizentrum zum Beginn der Peaceworker-Ausbildung eingefunden. „Wer einmal erkannt hat, dass der Weg des gewaltfreien Widerstandes und der sich hinschenkenden Liebe der Weg zum...inneren und äußeren Frieden der Menschheit ist, der kann nicht anders, als unentwegt dafür zu kämpfen.“ Und seit einem halben Jahrhundert gibt Hildegard Goss-Mayr, auf der Basis dieser Liebe, für den Frieden ihr Leben. Hildegard ist Niwano-Friedenspreisträgerin 1991 und Ehrenpräsidentin des internationalen Versöhnungsbundes, dem zahlreiche Friedensnobelpreisträger angehört haben, wie Martin Luther King oder Adolfo Pérez Esquivel. Viele grandiose Seiten der zeitgenössischen Geschichte hat Hildegard Goss-Mayr ausgebreitet. Sie hat damit alle Peaceworker tief betroffen gemacht und in Staunen über die Kraft eines Lebensstil der Geschwisterlichkeit versetzt. „Ich war beeindruckt, dass sie bereits als Kind voll und ganz für Gerechtigkeit und damit gegen den Strom gelebt hat. Das spornt mich an, mich auch mehr einzusetzen und mehr zu wagen.“ Mit Alois Hechenberger als Spielpädagogen wurde das Spiel als Trainingsfeld, als Lernprozess für Vertrauen, Verantwortung Kommunikation und Teamwork entdeckt. Wesentliche Hilfen auf dem Weg zum Frieden sind Sports4Peace und die Petition für eine olympische Waffenruhe. Techniken, die helfen können, um vom Konflikt zur Geschwisterlichkeit zu gelangen, wurden mit Stefan Dörer als Therapeuten und Coach trainiert. Mit Markus Ressl als Experten der WiG haben die Peaceworker vertieft, wie wichtig eine Globalisierung mit menschlichem Antlitz für den Frieden ist. Eine Serie von Impulsen zu einem Lebensstil der Geschwisterlichkeit charakterisierte den Peaceworker als jemanden, der sein Leben auf die Kultur des Gebens und die Aspekte der Kunst des Liebens baut. Und immer wieder breiter Raum für einen Dialog in einer ganz besonderen Atmosphäre. „Ich habe gelernt, dass die Andersartigkeit wichtig und eine Chance ist. So kann ich beim nächsten Konflikt leichter eine Lösung finden und mich durch die praktischen Beispiele besser in den anderen einfühlen.“ „Sich für den Frieden einsetzen bedeutet persönlicher Einsatz, der auf jeden Fall entgolten wird. Das Leben für den Anderen macht sich bezahlt, es bereichert mich und den anderen.“ Bisherige Etappen auf dem Weg zum Diplom waren die persönliche Friedensinitiative, die jeder Peaceworker mit dem Lebensstil der Geschwisterlichkeit in seinem Umfeld startet und die Exkursionen, unter anderem zu „Miteinander für Europa“ in Stuttgart oder nach Jerusalem, wo die Peaceworker in den Tagen um Ostern sowohl israelisches als auch palästinensisches Friedensengagement kennen gelernt haben. |